QS Risikobewertungen

Immobilien

Inhalte

Darstellung von Struktur und Inhalt der ISO 31000 Risiko Management sowie ergänzendes Normenwerk wie „Risikomanagement – Techniken für die Risikobewertung“ (ISO/IEC 31010:2019).

Das Seminar stellt ein umfassendes Risikomanagement als interdisziplinäres Projekt dar.

Vertieft wird der Teil um die Immobilie, den Sachverständigen- und Ingenieurbüros zukünftigen Gewerbe- und Landwirtschaftskunden, Versicherungsunternehmen und Versicherungsmaklern als Service anbieten können.

 

Dargestellt werden Konzepte und Techniken der Risikobewertung.

Es werden Antworten auf folgende Fragen gesucht:

  • Was kann passieren und warum?
  • Was sind die Konsequenzen?
  • Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit ihres Auftretens in der Zukunft?
  • Gibt es Faktoren, die die Folgen des Risikos lindern oder die die Wahrscheinlichkeit verringern, dass das Risiko eintritt?

Risikomanagement ist daher mehr als nur Schadenverhütung:

  • Risiko identifizieren - Identifikation der Gefahrenquellen durch Checklisten und Betriebsbesichtung
  • Risiken bewerten - Die Risikobewertung schafft die Sicherheit für Entscheidungen
  • Risiken analysieren - Aufbereitung und Visualisierung der aktuellen Risiken
  • Risiken bewältigen - Konzeptvorschlag für das weitere Vorgehen
  • Risiken überwachen - Transparente und nachvollziehbare Darstellung

Professionelles Risk-Management umfasst also alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Risiken zu identifizieren, zu bewerten, zu analysieren und zu vermindern oder vermeiden; dargestellt wird dies in einer

gemeinsamen Erstellung einer RM-Betriebsanalyse sowie in einer

aktiven Betreuung der Unternehmen durch ein Jahresgespräch mit Betriebsbesichtigung und Aktualisierung der RM-Betriebsanalyse.

Das Risk-Management berät idealerweise schon bei der Planung von Neu- und Umbauten aber auch im Bestand zum Brand- und Umweltschutz, zu Problemen bei der Leitungswasserinstallation und zur Versicherbarkeit von Elementarschäden; dadurch werden Schäden an der Bausubstanz aber auch Beeinträchtigungen der Betriebsabläufe bei Schadensfällen vermieden.

Die klassischen Schadensfälle sind Brand-, Sturm-, Wasser- und Elementarschäden wie z.B. Hochwasser, aber auch Haftpflichtschäden durch Bau- und Wartungsarbeiten an den Immobilien und Einbruchschäden.

 

Gegen Risiken, die sich aus dem politischen oder finanzwirtschaftlichen Umfeld, einer sich verändernden Marktsituation, der technologischen Entwicklung oder anderen externen Faktoren ergeben können, müssen sich Unternehmen absichern. Sie sind z.B. nach dem Aktien- bzw. dem GmbH-Gesetz zur „Risikofrüherkennung“ verpflichtet; zahlreiche Urteile haben diese Pflichten bestätigt.

Je nach Branche und Größe des Unternehmens sind unterschiedlichste Risiken denkbar:

  • Gefährdung der Sachwerte wie Gebäude, Maschinen oder Inventar
  • Haftungsrisiken mit Produkt- oder betrieblichem Bezug
  • Risiken aus dem Versicherungsbereich
  • falsche Versicherung
  • aus falscher Versicherungssumme
  • Zeitwertvorbehalt
  • behördliche Auflagen beim Wiederaufbau (Bp. Stahlkonstruktionen nach Bränden, Statik)
  • rechtliche Belange sowie
  • Risiken aus den Bereichen Umwelt, Sicherheit und Qualität.

Die internationale Norm ISO 31000 Risiko Management sowie ergänzendes Normenwerk, welche formaler Abläufe und Strukturen zur Risikohandhabung in Organisationen regeln, sind kritisch zu würdigen. 

2021.09.20 QS Risikobewertungen

QS Risikobewertungen Immobilien

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